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Schweinefleisch
Orig.-Auszug mit freundlicher Genehmigung durch © 1995/2008 by Oesch Verlag Zürich (Jopp Programm)
Es tut uns leid, auch Schweinefleisch ist während und auch nach einer Therapie nach den Richtlinien des Therapeutischen Hauses* absolut verboten. Das betrifft nicht nur das beliebte Schweineschnitzel, sondern auch alles andere, was mit Schweinefleisch hergestellt wird: jegliches Schweinefleisch, Schweinewurst oder auch Wurst mit Schweineanteilen, Schweinefett, Schweineschmalz, Schweinespeck, Schweineschinken, das alles auch in Spuren. Sogar in der Gelatine von Gummibärchen und in manchen Hautcremes ist Schweinefett enthalten, zur Verbesserung der Cremigkeit.
Warum sind wir da so strikt?
Warum ist eine absolute Einhaltung des Schweinefleischverbots so notwendig? Weil Schwein für den Menschen hochtoxisch, also hochgiftig ist! Das hat vielerlei Gründe:
Schweinefleisch hat einen hohen Fettgehalt. Selbst sogenanntes mageres Schweinefleisch enthält noch gewisse Mengen Fett, da dieses im Gegensatz zu anderen Fleischsorten (z. B. Geflügel und Rind) auch intrazellulär, d. h. in den Zellen, angereichert wird, während Fett sonst praktisch nur im Fettgewebe gefunden wird. Sie können das daran erkennen, dass selbst ein magerer Schweinebraten, der in eine heiße Pfanne gelegt wird, sofort Fett freigibt und im eigenen Fett gebraten werden kann.
Schweinefleisch hat einen hohen Cholesteringehalt, da Fett immer mit Cholesterin vergesellschaftet ist. Der menschliche Organismus benötigt Cholesterin zwar für die verschiedensten Aufgaben, z. B. für den Aufbau von Zellmembranen oder für den Fettransport, aber Schweinefleisch treibt leicht den Cholesteringehalt des Blutes hoch. Schweinefleisch enthält ein Eiweiß, das aufgrund seiner Struktur eine hohe Verwesungsrate hat. Es geht sehr schnell in Fäulnis über. Die dabei entstehenden Fäulnisprodukte belasten Darm, Lymphe, Blut, Leber und alle Entgiftungs-, Ausscheidungs- und Toxinspeicherorgane erheblich. Durch Fett, Cholesterin und seine spezifische Eiweißstruktur ist Schweinefleisch einer der größten Förderer von Arteriosklerose. Die Eiweißstruktur des Schweinefleischs ist derjenigen des menschlichen Fleisches ähnlich. Dadurch wird es bei der Verdauung vom darmständigen Abwehrsystem nicht als Fremdkörper erkannt, sondern kann leicht durch die Darmwand ins Lymphsystem und ins Blut gelangen mitsamt seinen Eiweißfäulnisprodukten und Toxinen. Dies geschieht viel schneller und leichter als bei allen übrigen tierischen und pflanzlichen Eiweißen.
Schweinefleisch hat eine negative Wirkung auf das Bindegewebe. Das Bindegewebe hat die Aufgabe, den Organismus als Ganzes zusammenzufügen. Das Wasser im Bindegewebe wird von kleinmolekularen Verbindungen gehalten, die zumeist schwefelhaltig sind. Je mehr von diesen schwefelhaltigen Verbindungen im Bindegewebe vorhanden sind, um so mehr Wasser wird festgehalten, und um so aufgequollener ist es. Da nun Schweinefleisch stark schwefelhaltig ist, lagert sich bei Schweinefleischverzehr ein großer Teil dieser schwefelhaltigen Verbindungen im Bindegewebe ein. Dadurch saugt sich das Bindegewebe wie ein Schwamm mit Wasser voll, es quillt bei häufigem Schweinefleischverzehr förmlich auf! Da diese schwefelhaltigen Verbindungen organspezifisch sind, können Sie manchmal bei Ihren Mitmenschen geradezu erkennen, welches Schweinefleisch sie am liebsten essen: Nacken, Rückenspeck, Bauchspeck, Schinken. Ausgeprägte Bauchspeckansammlungen oder die besonders bei Frauen unbeliebten Fettansammlungen am Gesäß oder an den Oberschenkeln sind oft auf den Verzehr von Bauchspeck oder Schinkenspeck zurückzuführen.
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Schleimsubstanzen des Schweinefleischs werden in Sehnen, Bändern und Knorpeln des Beweg-ungsapparats eingelagert. Diese Bindegewebs-substanzen werden durch Schweinefleischverzehr gewissermaßen verschleimt, weich und wenig widerstandsfähig. Als Folge überdehnen sich Sehnen leichter, Bänder können den Belastungen nicht mehr standhalten, der Knorpel degeneriert. Dadurch entstehen typische Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis, Arthrosen, Bandscheibenschäden.
Schweinefleisch ist reich an Wachstumshormon, das nicht nur ein verstärktes Wachstum der Jugendlichen bis hin zur Pubertät bewirkt, sondern auch bei Erwachsenen aktiv ist, indem es Entzündungen, Gewebsauftreibungen usw. fördert.
Da es alle Wachstumsprozesse fördert, bewirkt es auch das Wachstum von Krebszellen.
Durch die Bindegewebsverschlackung ist es ursächlich an der Krebsentstehung beteiligt, durch das Wachstumshormon beschleunigt es das Wachstum des Krebses.
Schweinefleisch enthält eine hohe Histaminkonzentration, die höchste der Schlachttiere. Histamin ist jedoch der stärkste Auslöser allergischer Reaktionen. Dadurch fördert Schweinefleisch allergische Prozesse, von Hautallergien wie Nesselfieber und Neurodermitis angefangen bis zum Heuschnupfen. Es unterstützt auch entzündliche Prozesse, wie Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Darmentzündungen, Venenentzündungen, Ausfluß der Frauen, aber auch entzündliche Hauterkrankungen, wie Ekzeme. Bei jeder Streßbelastung kommt es zur Freisetzung von Histamin, das die negativen Erscheinungen von Streßbelastungen fördert. Ein mit Schweinefleisch ernährter Körper ist durch den höheren Histamingehalt weniger streßbelastbar, und er neigt deswegen eher zu Magengeschwüren, Herzarrhythmien und Herzinfarkten.
Die Gifte (Toxine) des Schweinefleisches stören Nervenfunktionen und damit alle anderen Funktionen des Organismus. Sie können in Blut, Lymphe, Geweben und auch Organen zu allergischen und/ oder entzündlichen Reaktionen führen.
Schwein ist der größte Lymphbelaster, den man testmäßig erfassen kann. Die Lymphbelastungen nach Verzehr von Schweinefleisch wirken noch vier Wochen nach. Eine erfolgreiche Lymphtherapie ist bei fortgesetztem Schweinefleischverzehr unmöglich.
Die Schweine der Massentierhaltung sind hochsensible Tiere. Sie reagieren schon auf den geringsten Streß mit einem hohen Adrenalinausstoß und mit Herzinfarkt. Davon kann jeder Schweinezüchter ein Lied singen. Falls Sie vor ein paar Jahren den entsprechenden Bericht in Spiegel-TV gesehen haben, wissen Sie, was wir meinen ...
Insgesamt ist das Schwein ein krankes, verseuchtes Tier, das sein biologisch mögliches Alter nicht erreichen kann.
Sie sehen, warum das Essen von Schweinefleisch jede Therapie unterläuft und sie sogar total verhindern kann. Das ist bei den sogenannten »Bioschweinen« nicht wesentlich anders. Deswegen untersagen die Therapeuten des Therapeutischen Hauses ihren Patientinnen und Patienten den Verzehr von Schweinefleisch strikt. Wir nehmen an, dass Sie das nach dem hier Beschriebenen verstehen und befürworten. Schweinefleisch ist während der Therapie und auch danach in jeder Form strikt untersagt.
Eine toxische Belastung des Organismus oder einzelner Organe bzw. Gewebe kann mit entsprechenden Testampullen festgestellt werden. Durch Gabe von Inversschwingungen (siehe Glossar) von Schweinefett kann die Ausleitung im Gewebe eingelagerter Suis-Toxine (= Schweinefleischgiftstoffe) unterstützt werden.
*bioenergetisches Diagnose- und Therapiesystem nach HP Martin Keymer
Auszug mit freundlicher Genehmigung durch © 1995/2008 by Oesch Verlag Zürich (Jopp Programm)
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